Herrliche Sauerkirschen

Für die wellnuss Snacks werden Sauerkirschen aus Ungarn verwendet, die schonend getrocknet und ungezuckert sowie ungeschwefelt belassen werden.
Die Sauerkirsche ist eine der beliebtesten Früchte der Deutschen.

Schon Anfang der 60er Jahre begannen Wissenschaftler die Inhaltsstoffe und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus zu erforschen. Und da gab es eine ganze Menge: So deckt ein halber Liter Kirschsaft beispielsweise den kompletten Vitamin-C-Bedarf eines ganzen Tages. In den roten Früchtchen stecken – neben dem Hauptbestandteil Wasser – auch jede Menge Vitamine, Ballaststoffe, Mineralien, Spurenelemente und Phenole, speziell Anthocyane, die der Kirsche ihre dunkelrote Farbe verleihen. Ihnen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. 

Angebaut werden die roten Knöllchen in Deutschland hauptsächlich in Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen, ungefähr 30.000 Tonnen pro Jahr bringen die Plantagen dort in die Körbe. Eine der wohlschmeckendsten Sorten ist jedoch die „Ungarische Traubige“. Sie hat einen hohen Fructose- und Glocosegehalt bei vergleichsweise wenig Säure. Die selbsternannte „Welthauptstadt der Krischen“ liegt aber weder in Deutschland noch in Ungarn. Noch nicht einmal in Europa: Es ist der US-Ort Traverse City, der jedes Jahr im Juli das achttägige „Nationale Kirschfestival“ ausrichtet. Es gibt dort zirka drei Millionene Kirschbäume, die die Landschaft zur Blütezeit wie mit einem weißen Schleier überzogen wirken lassen, sogar der Flughafen ist dort nach der roten Frucht benannt: „Cherry Capital Airport“. Frische Sauerkirschen sollten eine pralle Haut haben, der Kern sind leicht aus dem Fruchtfleisch schälen lassen, im Kühlschrank halten sie sich sieben bis zehn Tage, bei Zimmertemperatur rund drei bis vier Tage.

Nährstoffgehalt pro 100 g: Eiweiß 2,9 g, Kohlenhydrate 77,6g, Fett 0,1 g, Ballaststoffe 4,3 g; 340 kcal
Vitalstoffe: Vitamin A.
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