AGB
Stand: 1. Januar 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen der:
wellnuss Premium Präsente GmbH
Desenißstraße 62
22083 Hamburg
Deutschland
E-Mail: kontakt@wellnuss.de
Telefon: 040 / 328 92 95 51
Vertreten durch den Geschäftsführer Achim Stephan.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit nachfolgend nicht ausdrücklich unterschieden wird.
Verbraucher im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt haben. Dies gilt auch dann, wenn wir in Kenntnis abweichender Bedingungen des Kunden eine Lieferung oder Leistung vorbehaltlos ausführen.
Individuelle Vereinbarungen, Angebote, Auftragsbestätigungen oder Rahmenvereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
2. Vertragsschluss im Online-Shop
Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Bestellung.
Der Kunde kann Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und seine Eingaben vor Absenden der Bestellung jederzeit korrigieren. Durch Anklicken des Buttons zur zahlungspflichtigen Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Bestellbestätigung per E-Mail. Diese bestätigt den Eingang der Bestellung, stellt aber noch keine Annahme des Angebots dar, sofern sich aus der E-Mail nicht ausdrücklich etwas anderes ergibt.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn wir die Bestellung ausdrücklich annehmen, den Versand der Ware bestätigen, die Ware liefern oder den Kunden zur Zahlung auffordern.
Bei Zahlungsarten, bei denen die Zahlung unmittelbar im Bestellprozess ausgelöst wird, kann der Vertrag bereits mit erfolgreicher Zahlungsanweisung oder Zahlungsbestätigung zustande kommen.
3. Vertragsschluss bei Angeboten, B2B-Anfragen und Sonderanfertigungen
Anfragen des Kunden, insbesondere zu individualisierten Produkten, Sonderanfertigungen, Firmenpräsenten, Händlerkonditionen, Abrufaufträgen, Mailingaktionen oder Direktversandprojekten, sind unverbindlich.
Unsere Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind oder eine konkrete Bindefrist enthalten.
Ein Vertrag kommt bei Angeboten außerhalb des Online-Shops zustande, wenn der Kunde unser Angebot innerhalb der angegebenen Frist annimmt, wir eine Auftragsbestätigung erteilen oder mit der Ausführung des Auftrags beginnen.
Maßgeblich für Inhalt und Umfang des Vertrags sind unser Angebot, unsere Auftragsbestätigung, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie etwaige individuelle Vereinbarungen.
Nachträgliche Änderungen des Auftrags, insbesondere bei Mengen, Produkten, Sorten, Verpackungen, Druckdaten, Lieferadressen, Versandterminen, Grußkartentexten oder Empfängerlisten, bedürfen unserer Zustimmung. Durch Änderungen entstehende Mehrkosten und Verzögerungen trägt der Kunde, soweit sie von ihm veranlasst wurden.
4. Preise, Umsatzsteuer und Versandkosten
Für Verbraucher verstehen sich alle im Online-Shop angegebenen Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
Gegenüber Unternehmern können Preise netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer angegeben werden. Maßgeblich sind die Angaben im jeweiligen Angebot, im Händlerportal oder in der Auftragsbestätigung.
Zusätzlich können Versandkosten, Druckkosten, Einrichtungskosten, Konfektionierungskosten, Lagerkosten, Kosten für Direktversand, Kosten für Datenbearbeitung oder sonstige projektbezogene Zusatzkosten anfallen. Diese werden dem Kunden im Online-Shop, im Angebot oder in der Auftragsbestätigung mitgeteilt.
Offensichtliche Eingabe-, Druck- oder Rechenfehler bleiben vorbehalten.
5. Zahlung
Die im Online-Shop verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Bestellprozess angezeigt. Bei individuellen Angeboten ergeben sich die Zahlungsbedingungen aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Je nach Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über externe Zahlungsdienstleister. Es gelten ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.
Bei individualisierten Produkten, Sonderanfertigungen, Druckaufträgen, größeren Firmenbestellungen, Erstbestellungen von Unternehmern oder Direktversandprojekten sind wir berechtigt, Vorkasse, Teilvorkasse, Anzahlung oder Zahlung vor Produktionsbeginn zu verlangen.
Soweit keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde, ist der Rechnungsbetrag sofort fällig.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Gegenüber Unternehmern sind wir berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie Mahnkosten und sonstige durch den Verzug verursachte Schäden geltend zu machen.
6. Lieferung, Liefergebiet und Versand
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Das Liefergebiet ergibt sich aus den Angaben im Online-Shop, im Angebot oder in der Auftragsbestätigung.
Lieferzeiten und Produktionszeiten sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich zugesagt wurden.
Bei nicht individualisierten Lagerwaren beginnt die Lieferfrist grundsätzlich mit Vertragsschluss, bei vereinbarter Vorkasse jedoch erst nach Zahlungseingang.
Bei individualisierten Produkten, Sonderanfertigungen, Druckaufträgen, Mailingaktionen und Direktversandprojekten beginnen Liefer- und Produktionszeiten erst, wenn alle für die Ausführung erforderlichen Informationen, Druckdaten, Empfängerlisten, Freigaben und gegebenenfalls vereinbarte Anzahlungen vollständig vorliegen.
Maßgeblich ist insbesondere die finale Druckfreigabe oder Produktionsfreigabe durch den Kunden.
Verzögerungen, die durch verspätete, fehlerhafte oder unvollständige Mitwirkung des Kunden entstehen, verlängern vereinbarte Liefer- und Produktionszeiten angemessen.
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Gegenüber Unternehmern sind Teillieferungen zulässig, soweit sie nicht im Einzelfall für den Kunden unzumutbar sind.
7. Produktionszeiten bei individualisierten Produkten
Produktionszeiten bei individualisierten Produkten, Sonderanfertigungen, Druckprodukten, Firmenpräsenten oder Mailingaktionen sind abhängig von rechtzeitiger Mitwirkung des Kunden.
Zu den erforderlichen Mitwirkungen gehören insbesondere:
-
rechtzeitige Übermittlung vollständiger Druckdaten
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rechtzeitige Übermittlung vollständiger Empfängerlisten
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rechtzeitige Klärung aller Produkt-, Verpackungs- und Versanddetails
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rechtzeitige Freigabe von Korrekturabzügen, Layouts oder Druckdaten
-
rechtzeitige Zahlung vereinbarter Anzahlungen oder Vorkassebeträge
Produktionszeiten beginnen nicht, solange erforderliche Angaben, Daten, Freigaben oder Zahlungen fehlen.
Wenn der Kunde nach Freigabe Änderungen verlangt, kann sich der Liefer- oder Produktionstermin verschieben. Dadurch entstehende Mehrkosten trägt der Kunde.
8. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Hierzu gehören insbesondere:
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Rechnungs- und Lieferanschriften
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Ansprechpartner und Kontaktdaten
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gewünschte Mengen und Sorten
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Druckdaten, Logos, Texte, Bilder und Grafiken
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Grußkartentexte
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Empfängerlisten
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Versandtermine
-
Angaben zu gewünschten Verpackungen, Etiketten oder Veredelungen
-
sonstige projektbezogene Informationen
Der Kunde hat die von ihm übermittelten Daten vor Übermittlung sorgfältig zu prüfen.
Mehrkosten, Verzögerungen oder Schäden, die durch fehlerhafte, unvollständige oder verspätete Angaben entstehen, trägt der Kunde, soweit er diese zu vertreten hat.
9. Individualisierte Produkte und Sonderanfertigungen
Individualisierte Produkte und Sonderanfertigungen sind Waren oder Leistungen, die nach Kundenvorgaben hergestellt, gestaltet, bedruckt, veredelt, zusammengestellt, konfektioniert oder versendet werden.
Dazu gehören insbesondere:
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Produkte mit individuellem Etikett
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Produkte mit Logo, Werbeaufdruck oder individueller Gestaltung
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kundenspezifische Verpackungen
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individuelle Grußkarten
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individuelle Produktzusammenstellungen
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Mailingaktionen
-
Direktversandprojekte
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Abrufaufträge
-
Sonderproduktionen nach Kundenwunsch
Bei individualisierten Produkten und Sonderanfertigungen kann der Kunde nach Auftragserteilung nur mit unserer ausdrücklichen Zustimmung Änderungen, Stornierungen oder Rücktritte verlangen.
Eine Stornierung ist insbesondere ausgeschlossen, wenn wir bereits mit der Produktion begonnen, Materialien bestellt, Druckdaten geprüft, externe Dienstleister beauftragt oder sonstige auftragsbezogene Leistungen erbracht haben.
Im Falle einer von uns akzeptierten Stornierung hat der Kunde die bis dahin entstandenen Kosten zu tragen. Dazu gehören insbesondere Kosten für Beratung, Projektbearbeitung, Druckdatenprüfung, Gestaltung, Materialbeschaffung, Druck, Produktion, Konfektionierung, Lagerung, externe Dienstleister und sonstige bereits erbrachte Leistungen.
10. Druckdaten, Logos, Texte und Rechte Dritter
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass alle von ihm übermittelten Inhalte, Daten und Materialien rechtmäßig verwendet werden dürfen.
Dies gilt insbesondere für:
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Logos
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Marken
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Produktnamen
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Slogans
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Texte
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Bilder
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Grafiken
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QR-Codes
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Designs
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Schriften
-
Grußkartentexte
-
Empfängerlisten
-
sonstige personenbezogene oder geschützte Inhalte
Der Kunde versichert, dass er über alle erforderlichen Rechte, Lizenzen, Nutzungsrechte und Einwilligungen verfügt.
Wir sind nicht verpflichtet, die vom Kunden übermittelten Inhalte rechtlich, orthografisch, inhaltlich oder gestalterisch zu prüfen.
Der Kunde stellt uns von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der Verwendung der vom Kunden bereitgestellten Inhalte, Daten oder Materialien geltend gemacht werden. Dies umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
Wir sind berechtigt, die Ausführung eines Auftrags abzulehnen oder auszusetzen, wenn der Verdacht besteht, dass vom Kunden übermittelte Inhalte gegen Rechte Dritter, gesetzliche Vorschriften oder gute Sitten verstoßen.
11. Druckfreigabe und Produktionsfreigabe
Vor der Produktion individualisierter Produkte kann dem Kunden ein Korrekturabzug, Layout, Entwurf, digitales Muster oder sonstiger Freigabestand zur Prüfung vorgelegt werden.
Mit der Freigabe bestätigt der Kunde, dass er alle Inhalte geprüft hat. Dies gilt insbesondere für:
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Produkt
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Menge
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Sorte
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Verpackung
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Logo
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Texte
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Rechtschreibung
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Farben
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Positionierung
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QR-Codes
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Anschriften
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Grußkartentexte
-
sonstige Produktionsdaten
Nach erteilter Freigabe sind Änderungen nur noch mit unserer Zustimmung möglich.
Fehler, die bereits in den vom Kunden freigegebenen Daten, Layouts oder Inhalten enthalten waren, berechtigen nicht zur Mängelrüge, soweit wir diese Fehler nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben.
Digitale Ansichten, Bildschirmdarstellungen oder Korrekturabzüge sind farblich nicht verbindlich, sofern nicht ausdrücklich ein farbverbindlicher Proof vereinbart wurde.
12. Farb-, Material-, Druck- und produkttypische Abweichungen
Bei Lebensmitteln, Naturprodukten, Verpackungen, Etiketten, Druckerzeugnissen und Veredelungen können geringfügige Abweichungen auftreten.
Geringfügige und handelsübliche Abweichungen in Farbe, Druckbild, Stand, Material, Gewicht, Geschmack, Verpackung, Maßen, Füllmenge oder Ausführung stellen keinen Mangel dar, soweit sie technisch, produktionsbedingt oder materialbedingt unvermeidbar und für den Kunden zumutbar sind.
Dies gilt insbesondere bei Nachproduktionen, unterschiedlichen Produktionschargen, Naturprodukten, Papier- und Kartonmaterialien, Etiketten, Digitaldrucken, Druckfarben und Lebensmitteln.
13. Direktversand an Empfänger
Beauftragt der Kunde den Direktversand an von ihm benannte Empfänger, ist der Kunde für die rechtzeitige, vollständige und richtige Übermittlung der Empfängerdaten verantwortlich.
Zu den Empfängerdaten gehören insbesondere:
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Name
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Firma
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Straße und Hausnummer
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Postleitzahl
-
Ort
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Land
-
gegebenenfalls Abteilung, Ansprechpartner oder Zusatzangaben
-
Grußkartentexte oder individuelle Nachrichten
Mehrkosten, die durch fehlerhafte, unvollständige oder verspätet übermittelte Empfängerdaten entstehen, trägt der Kunde. Dies gilt insbesondere für Rückläufer, Adresskorrekturen, erneute Versandversuche, zusätzliche Versandkosten, Nachbearbeitung und Lagerkosten.
Der Kunde versichert, dass er berechtigt ist, uns die Empfängerdaten zur Durchführung des Direktversands zu übermitteln. Soweit für den Direktversand datenschutzrechtlich eine gesonderte Vereinbarung erforderlich ist, werden die Parteien eine entsprechende Vereinbarung abschließen.
14. Abrufaufträge
Bei Abrufaufträgen werden Umfang, Laufzeit, Abruffristen, Mindestabrufmengen, Lagerdauer, Versandtermine und Abrechnung individuell vereinbart.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der Kunde verpflichtet, die vereinbarte Gesamtmenge innerhalb der vereinbarten Laufzeit abzurufen.
Erfolgt der Abruf nicht innerhalb der vereinbarten Frist, sind wir berechtigt, die noch nicht abgerufene Ware nach angemessener Ankündigung zu liefern, einzulagern, Lagerkosten zu berechnen oder die noch nicht abgerufene Ware abzurechnen.
Bei verderblichen, saisonalen oder mindesthaltbarkeitsrelevanten Waren kann eine Einlagerung nur erfolgen, soweit dies wirtschaftlich und produktspezifisch sinnvoll ist.
Der Kunde trägt das Risiko, wenn Ware aufgrund verspäteter Abrufe nicht mehr oder nur eingeschränkt verwendbar ist, sofern wir ihn rechtzeitig auf die Abruffrist oder eine drohende Einschränkung hingewiesen haben.
15. Mehr- und Mindermengen bei Unternehmern
Bei individualisierten Produkten und Sonderanfertigungen für Unternehmer sind produktionsbedingte Mehr- oder Mindermengen von bis zu 10 % zulässig, soweit sie technisch, produktionsbedingt oder materialbedingt nicht vermeidbar sind.
Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich gelieferten Menge, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Diese Regelung gilt nicht gegenüber Verbrauchern.
16. Gefahrübergang
Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher oder an eine von ihm benannte empfangsberechtigte Person über.
Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware auf den Kunden über, sobald wir die Ware an den Spediteur, Frachtführer, Paketdienst oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person übergeben haben.
Verzögert sich die Übergabe oder der Versand aus Gründen, die der Unternehmer zu vertreten hat, geht die Gefahr mit Anzeige der Versandbereitschaft auf den Unternehmer über.
17. Eigentumsvorbehalt
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.
Gegenüber Verbrauchern behalten wir uns das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises aus dem jeweiligen Vertrag vor.
Gegenüber Unternehmern behalten wir uns das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.
Der Unternehmer ist berechtigt, Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiterzuverkaufen. Die aus dem Weiterverkauf entstehenden Forderungen gegen Dritte tritt der Unternehmer bereits jetzt in Höhe des jeweiligen Rechnungsbetrags an uns ab. Wir nehmen die Abtretung an.
Der Unternehmer bleibt zur Einziehung der Forderung berechtigt. Wir sind berechtigt, die Forderung selbst einzuziehen, wenn der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, in Zahlungsverzug gerät, ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wird oder sonstige Anhaltspunkte für eine Zahlungsunfähigkeit bestehen.
18. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Ein Widerrufsrecht besteht jedoch nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
Dies gilt insbesondere für Produkte mit individuellem Etikett, Logo, Druck, Personalisierung, Grußkarte, kundenspezifischer Zusammenstellung oder sonstiger Sonderanfertigung.
Ein Widerrufsrecht besteht außerdem nicht bei versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten zum Widerrufsrecht ergeben sich aus unserer gesonderten Widerrufsbelehrung.
19. Mängelhaftung gegenüber Verbrauchern
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
Der Verbraucher wird gebeten, offensichtliche Transportschäden möglichst unverzüglich beim Zusteller zu reklamieren und uns zu informieren. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers bleiben hiervon unberührt.
20. Mängelhaftung gegenüber Unternehmern
Ist der Kunde Unternehmer, setzen Mängelansprüche voraus, dass der Kunde seinen gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, gelten die Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten des § 377 HGB.
Der Unternehmer hat die Ware unverzüglich nach Ablieferung zu untersuchen und erkennbare Mängel unverzüglich in Textform anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung in Textform anzuzeigen.
Unterbleibt eine rechtzeitige Anzeige, gilt die Ware als genehmigt, soweit gesetzlich zulässig.
Bei berechtigten Mängeln leisten wir gegenüber Unternehmern nach unserer Wahl Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Unternehmer nach den gesetzlichen Vorschriften mindern oder vom Vertrag zurücktreten.
Keine Mängel sind insbesondere:
-
geringfügige und zumutbare Farbabweichungen
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geringfügige Druckabweichungen
-
geringfügige Maß- oder Materialabweichungen
-
handelsübliche Abweichungen bei Naturprodukten und Lebensmitteln
-
Abweichungen zwischen Bildschirmdarstellung und tatsächlichem Druckbild
-
Fehler in vom Kunden gelieferten oder freigegebenen Daten
-
Fehler in vom Kunden freigegebenen Layouts, Texten, QR-Codes, Logos oder Empfängerlisten
Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche von Unternehmern beträgt ein Jahr ab Gefahrübergang, soweit gesetzlich zulässig. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, für Ansprüche wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz oder soweit gesetzlich zwingend längere Fristen gelten.
21. Lebensmittel, Mindesthaltbarkeit und sachgerechte Lagerung
Bei unseren Produkten handelt es sich ganz oder teilweise um Lebensmittel.
Der Kunde ist verpflichtet, Lebensmittel nach Erhalt sachgerecht, trocken, kühl und entsprechend den Hinweisen auf Verpackung, Etikett oder Produktinformation zu lagern.
Eine unsachgemäße Lagerung kann Qualität, Geschmack, Optik und Haltbarkeit beeinträchtigen.
Mängelansprüche bestehen nicht, wenn ein Qualitätsverlust auf unsachgemäße Lagerung, unsachgemäßen Umgang, verspätete Annahme oder sonstige Umstände zurückzuführen ist, die der Kunde zu vertreten hat.
Bei Abrufaufträgen, Direktversandprojekten oder verspäteten Freigaben ist der Kunde dafür verantwortlich, dass die vereinbarten Versand- und Abrufzeitpunkte mit der Haltbarkeit der Ware vereinbar bleiben, soweit die Verzögerung aus seiner Sphäre stammt.
22. Haftung
Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden aus vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haften wir nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist unsere Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und Dienstleister.
23. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte
Der Kunde darf nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenforderungen aufrechnen.
Dies gilt nicht für Gegenforderungen des Kunden aus demselben Vertragsverhältnis, insbesondere nicht für Ansprüche wegen Mängeln.
Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
24. Gutscheine und Aktionscodes
Gutscheine und Aktionscodes können nur zu den jeweils angegebenen Bedingungen eingelöst werden.
Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Gutscheine und Aktionscodes können zeitlich, mengenmäßig, produktbezogen oder kundengruppenbezogen beschränkt sein.
Eine nachträgliche Anrechnung auf bereits abgeschlossene Bestellungen ist nur möglich, wenn wir dem ausdrücklich zustimmen.
25. Vertragssprache und Vertragstextspeicherung
Die Vertragssprache ist Deutsch.
Wir speichern den Vertragstext und senden dem Kunden die Bestelldaten sowie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen per E-Mail zu. Bei Bestellungen über ein Kundenkonto kann der Kunde seine Bestellungen dort einsehen, soweit diese Funktion verfügbar ist.
26. Anwendbares Recht
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch nicht der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
27. Gerichtsstand gegenüber Unternehmern
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und uns unser Geschäftssitz.
Wir sind jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
28. Verbraucherschlichtung
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
29. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle unwirksamer Regelungen treten die gesetzlichen Vorschriften.

